Tintenstrahldrucker
Ein Tintenstrahldrucker ist der häufigste Druckertyp in Privathaushalten und kleinen Büros. Er erstellt Graustufen- und Farbdrucke, indem er winzige Tintentröpfchen auf das Papier sprüht.
Tintenstrahldrucker verwenden eine von zwei Haupttechnologien: Thermoblasen- oder piezoelektrische Technologie. Thermodrucker, wie sie von Canon und HP hergestellt werden, erhitzen die Tinte, sodass eine Blase entsteht, die sie durch die Düse drückt. Piezoelektrische Drucker, insbesondere die von Epson, verwenden einen Kristall, der bei elektrischer Ladung vibriert und dadurch die Tinte ohne Hitze herausdrückt. Beide Methoden ermöglichen eine präzise Platzierung der Tinte und Drucken mit hoher Auflösung.
Die meisten Tintenstrahldrucker verfügen über separate schwarze und farbige Tintenpatronen. Die Farbpatronen enthalten typischerweise Cyan, Magenta und Gelb. Zusammen mit Schwarz erzeugen sie eine CYMK-Ausgabe. Neuere Modelle, die als Tintentankdrucker bezeichnet werden, verwenden nachfüllbare Tintenbehälter anstelle austauschbarer Patronen und senken dadurch die langfristigen Druckkosten.
Tintenstrahldrucker im Vergleich zu Laserdruckern
Tintenstrahldrucker eignen sich in der Regel am besten zum Drucken von Fotos, da sie leuchtende Farben erzeugen und die Tintentröpfchen gut auf glänzendem Fotopapier haften. Tintenstrahlmodelle kosten normalerweise weniger als Laserdrucker, aber Tintenpatronen können im Laufe der Zeit teurer sein als Tonerkartuschen für Laserdrucker. Daher sind Tintenstrahldrucker ideal zum Drucken von Fotos und Farbdokumenten, während Laserdrucker im Allgemeinen am besten für das Drucken großer Mengen in Schwarzweiß geeignet sind.
NOTE: Einige Tintenstrahldrucker können Bilder mit Auflösungen von über 1200 dpi erzeugen, was mehr als ausreichend ist, um scharfe Bilder in Fotoqualität zu drucken. Zum Vergleich: 300 dpi reichen normalerweise aus, um hochwertige Fotos für die Standardansicht zu erzeugen.
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