AUP
Steht für „Acceptable Use Policy“. Eine AUP ist eine Liste von Regeln, die Sie befolgen müssen, um eine Website oder einen Internet-Dienst zu nutzen. Sie ähnelt einer Softwarelizenzvereinbarung (SLA), wird aber speziell für Internetdienste verwendet.
Die meisten bekannten Websites mit hohem Datenverkehr enthalten eine AUP, die auch als Nutzungsbedingungen (TOS) oder Nutzungsbestimmungen (TOU) bezeichnet werden kann. Einen Link zur AUP der Website finden Sie häufig im Footer der Startseite. Bei vielen Webdiensten, etwa Cloud-Anwendungen, müssen Sie einer AUP zustimmen, um den Onlinedienst nutzen zu können. ISPs stellen häufig für jedes Konto eine AUP bereit, in der bestimmte Richtlinien aufgeführt sind, die Sie befolgen müssen.
Die Einzelheiten einer AUP hängen vom angebotenen Dienst ab. Auch die AUPs von Websites können sich je nach Zweck der Website und ihren Inhalten stark unterscheiden. Die meisten AUPs enthalten jedoch eine Liste allgemeiner Regeln dazu, was bei der Nutzung des Dienstes erlaubt und nicht erlaubt ist, zum Beispiel:
- Verstoßen Sie nicht gegen Bundes- oder Landesgesetze.
- Verletzen Sie nicht die Rechte anderer.
- Verbreiten Sie keine Viren oder andere Schadsoftware.
- Versuchen Sie nicht, Zugang zu einem nicht autorisierten Bereich oder Konto zu erlangen.
- Respektieren Sie die Urheberrechte und das geistige Eigentum anderer.
- Machen Sie sich mit den Nutzungsrichtlinien vertraut und melden Sie Verstöße.
Eine AUP dient als Vereinbarung zwischen dem Nutzer und dem Unternehmen, das den Onlinedienst anbietet. Einige Regeln entsprechen grundlegender Netiquette, während andere rechtliche Folgen haben können. Wenn Sie eine Regel in einer AUP nicht einhalten, ist das Unternehmen berechtigt, Ihr Konto zu sperren oder zu kündigen oder bei Bedarf rechtliche Schritte einzuleiten. Daher ist es ratsam, sich mit den AUPs der von Ihnen genutzten Internetdienste vertraut zu machen.
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